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Widukind-Gymnasium Enger

 

Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Englisch

 

 

I           Wissenswertes aus dem Schulgesetz (§ 48)

 …

(2) Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von der Schülerin oder dem Schüler im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ und im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erbrachten Leistungen. Beide Beurteilungsbereiche sowie die Ergebnisse zentraler Lernstandserhebungen werden bei der Leistungsbewertung angemessen berücksichtigt.

(5) Verweigert eine Schülerin oder ein Schüler die Leistung, so wird dies wie eine ungenügende Leistung bewertet.

(6.8.1) Klassenarbeiten in modernen Fremdsprachen können mündliche Anteile enthalten.

 

(6.8.2) Eine schriftliche Klassenarbeit in den modernen Fremdsprachen kann einmal pro Schuljahr durch eine gleichwertige Form der mündlichen Leistungsüberprüfung ersetzt werden.

 

(6.8.3) (ab 1. August 2014): Im letzten Jahr der Sekundarstufe I wird eine schriftliche Klassenarbeit im Fach Englisch nach Festlegung durch die Schule durch eine gleichwertige Form der mündlichen Leistungsüberprüfung ersetzt. Im Grundsatz gelten die verpflichtenden Prüfungen auch für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen und/oder sonderpädagogischem Förderbedarf, jedoch unter Berücksichtigung der gegebenenfalls erforderlichen Nachteilsausgleiche.

(8) Einmal im Schuljahr kann pro Fach eine Klassenarbeit durch eine andere, in der Regel schriftliche, in Ausnahmefällen auch gleichwertige nicht schriftliche Leistungsüberprüfung ersetzt werden.

 

 

II          Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Englisch

 

Im Englischunterricht haben die schriftlichen Arbeiten und der Beurteilungsbereich ‚Sonstige Leistungen’ den gleichen Stellenwert. Es liegt jedoch im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft zu entscheiden, welche Leistung (mündlich oder schriftlich) sie stärker gewichtet, falls die Leistungen einer Schülerin / eines Schülers genau zwischen zwei Noten liegen.

Zu Beginn eines Schulhalbjahres werden die Grundsätze der Leistungsbewertung den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht.

 

Beurteilungsbereich „Schriftliche Leistungen“

 

In der Sekundarstufe I werden in den Klassen 5 bis 7 jeweils 6 Klassenarbeiten im Schuljahr geschrieben, in der Klasse 8 sind es 5 plus Lernstandserhebung, in der Klasse 9 sind es 4 Klassenarbeiten.

In den Klassenarbeiten werden geschlossene, halboffene und offene Aufgabenstellungen berücksichtigt, wobei offene Aufgabenstellungen in der Jahrgangsstufe 9 überwiegen.

Im Hinblick auf die Bewertung der schriftlichen Leistungen in der Sekundarstufe I gelten nach wie vor die Bestimmungen in den Richtlinien. Die Anwendung eines Punkteschemas ist nicht verpflichtend, allerdings muss die Gewichtung der einzelnen Aufgaben für die Schülerinnen und Schüler bereits bei der Bearbeitung transparent sein.

Wenn eine Bewertung nach Punkten erfolgt, wird in Anlehnung an die Vorgaben für die zentralen Prüfungen folgender Maßstab zugrunde gelegt:

Note

Prozentwerte

1

87% - 100%

2

73% - 86%

3

59% - 72%

4

45% - 58%

5

18% - 44%

6

0% - 17%

 

Bei der Bewertung von Aufgaben der Textproduktion im Rahmen von Klassenarbeiten ist für die Gewichtung von inhaltlicher und sprachlicher Leistung ein Verhältnis von 40% (Inhalt) und 60% (Sprache) anzusetzen.

Die Bewertung schriftlicher Arbeiten in der Sekundarstufe II orientiert sich an den Kriterien, die im Rahmen des Zentralabiturs zur Anwendung kommen (Näheres auf der Internetseite des Schulministeriums NRW).

In der Jahrgangsstufe Q1 kann eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt werden.

Den Schülerinnen und Schülern werden die Anforderungen und Bewertungskriterien für die Klausuren bzw. Facharbeiten in den jeweiligen Kursen mitgeteilt.

 

Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen

 

Im Verlauf der Sekundarstufe I ist auch in diesem Beurteilungsbereich sicherzustellen, dass Formen, die im Rahmen der zentralen Prüfungen – z. B. auch in mündlichen Prüfungen – von Bedeutung sind, frühzeitig vorbereitet und geübt werden.

Die Bewertung der mündlichen Leistung im Unterricht beruht im Wesentlichen auf der Verwirklichung und Verständlichkeit der Sprechintention. Des Weiteren werden die inhaltliche Richtigkeit, problemlösendes Denken, die sprachliche Korrektheit, die Sprechflüssigkeit und Eigenständigkeit bewertet. Hinzu kommt die Quantität bzw. Konstanz der Beteiligung am Unterrichtsgeschehen, d.h. das Leistungsspektrum bewegt sich zwischen fehlender Eigenleistung (ungenügend) bis hin zu einer überdurchschnittlichen, konstant hohen Eigenaktivität (Bereich ‚sehr gut’).

Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ zählen u.a.:

Ø  individuelle Beiträge zum Unterrichtsgespräch

·         regelmäßige / konstante Beteiligung am Unterricht

·         Qualität des Beitrags (fachliche Qualität, Ausführlichkeit, Kohärenz, Einfallsreichtum, Transferleistungen, Bezugnahme auf Beiträge anderer (Diskussionsfähigkeit), Rollenspiele, kommunikative Situationen…)

·         Flüssigkeit des Vortrags

·         Wortschatz (Umfang, Angemessenheit und Treffsicherheit des Vokabulars, Verfügbarkeit von Mitteln zur Meinungsäußerung, Satzverknüpfungen)

·         Grammatische Korrektheit (auch Fähigkeit zur Selbstkorrektur)

·         Aussprache und Intonation

Ø  Schriftliche Übungen (z. B. language tests , Überprüfung des Hör- und Leseverstehens)

Ø  Leistungen im Rahmen von Team- und Gruppenarbeiten / Projekten / Referaten / Präsentationen

·         Mitarbeit des Einzelnen in Gruppenprozessen

·         Selbstständigkeit (Recherche, Planung, Durchführung, Steuerung und Bewertung von Prozessen)

·         Präsentationskompetenz / Darstellungsleistung (Strukturierung, Medieneinsatz, Thesenpapier)

·         Qualität des Inhalts (sprachliche, formale und inhaltliche Richtigkeit, Verständlichkeit, Quellennachweis)

Ø  Präsentationen im Rahmen außerunterrichtlicher Unternehmungen (Studienfahrten, Exkursionen)

Ø  Hausaufgaben als integrativer Bestandteil des Unterrichts (Sekundarstufe II)

Ø  sorgfältige Korrektur der Klassenarbeiten / Klausuren

Ø  Übersichtlichkeit und Vollständigkeit der Heftführung; Darstellungsweise

Ø  selbstständiges Arbeiten (Erstellen von Portfolios, Lesetagebüchern…)

Ø  Dokumentation von Unterrichtsergebnissen (z. B. Diskussionsprotokolle) in der Sekundarstufe II

 

Die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Formen der Sonstigen Mitarbeit wird von der Fachkollegin und dem Fachkollegen ggf. in Kooperation mit den Schülerinnen und Schülern festgelegt.