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Deutsch-Amerikanische Schulpartnerschaft

Das  Widukind-Gymnasium Enger und die Quincy Notre Dame High School besiegeln nachhaltiges Austauschprogramm 

Seit Ende November 2010 sind das Widukind-Gymnasium Enger und die Quincy Notre Dame High School in Illinois offiziell in das German-American Partnership Program GAPP aufgenommen worden. Diese schulische Verbindung wird durch den Pädagogischen Austauschdienst PAD der Kultusministerkonferenz, das Auswärtige Amt und das Goethe Institut New York gefördert, da in der Planung und Durchführung des Projektes alle  Bedingungen erfüllt werden. Dieser Austausch begründet einen neuen nachhaltigen Akzent im Schulprogramm des WGE.

Die Arbeit des PAD dient dem interkulturellen Dialog und der Völkerverständigung. Sie fördert europäische und internationale Kompetenz, das Fremdsprachenlernen und die Aufgeschlossenheit für die deutsche Sprache im Ausland. Sie ermöglicht so die Zusammenarbeit von Institutionen und Personen aus dem Schulbereich auf europäischer und internationaler Ebene und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität des Lehrens und Lernens.

Am 31.1.2011 trafen sich die Eltern und Teilnehmer der ersten Austauschgruppe des WGE in der Schule, um von Frau Gater-Smith, die die Partnerschaft ins Leben gerufen hat, über vielfältige organisatorische und inhaltliche Aspekte informiert zu werden. Der Austausch ermöglicht einen wichtigen englischsprachigen, mehrwöchigen Kontakt, der auf Gegenseitigkeit beruht und die familiäre Einbindung impliziert. Auf diese Weise ist ein optimales Eintauchen in die Zielsprache gewährleistet.

Der zwei Stunden dauernde Elternabend verging wie im Flug. Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet, aber vor der Abreise trifft man sich mindestens noch einmal.

Da der Kreis Herford seit vielen Jahren durch den deutsch-amerikanischen Freundeskreis bereits über langjährige Kontakte verfügt – die jeweiligen Mitglieder besuchen sich im zweijährigen Wechsel – hatte Frau Gater-Smith auch Herrn Wolfgang Kuhlmann eingeladen, der als Vertreter des Landrats Christian Manz für die internationalen Beziehungen des Kreises zuständig ist. Er übermittelte die herzlichen Grüße des Landrates und unterstrich dessen aktive Unterstützung des Projektes. Herr Kuhlmann beleuchtete in Umrissen die Geschichte  zwischen dem Kreis Herford und Quincy. In diesem Zusammenhang wies er insbesondere darauf hin, dass es nun endlich gelungen sei, auf der Basis der Schulpartnerschaft die Beziehungen wesentlich zu konsolidieren und in die junge Generation zu transponieren.

Ostwestfalen und die Region um Quincy sind durch die Auswanderungswelle des 19. Jahrhunderts intensiv verbunden, was sich auch heute noch zum Beispiel bei der Lektüre des Telefonbuches von Quincy feststellen lässt. Uns sehr vertraute Namen tauchen dort ständig auf.

Herr Kuhlmann bedankte sich ausdrücklich für das große Engagement  und sicherte die Unterstützung des Landratsamtes hinsichtlich des Besuchsprogrammes der Quincy-Gruppe im kommenden Juli zu.

Allerdings sucht Frau Gater-Smith noch weitere Sponsoren aus der hiesigen Wirtschaft, um Unternehmungen, Projekte und das schulische Programm zu finanzieren. Leser der NW, die einen Beitrag dazu leisten möchten, können sich telefonisch am Widukind-Gymnasium melden. Diejenigen, die sich über die amerikanische Schule informieren möchten, schauen im Internet unter www.quincynotredame.org nach.

Seit Beginn des Schuljahres 2010 / 2011 bereitet Frau Gater-Smith ihre Schüler/Innen regelmäßig im zweiwöchigen Turnus im Rahmen einer AG auf die Fahrt vor. Die soziale Situation im Ostwestfalen des 19. Jahrhunderts und die damit verbundenen Gründe für die Emigration, der Einfluß der Deutschen in ihrer neuen Heimat, Briefe aus der damaligen Zeit, die Geschichte und Politik des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincolns, die Sklaverei und der Bürgerkrieg sind einige der Themen, die momentan bearbeitet werden. Außerdem wird der Amerikabesuch so vorbereitet, dass in Quincy selbst und im Rahmen des Besuchsprogrammes kleine Vorträge und Präsentationen geboten werden. Die GAPP-Regeln verlangen außerdem die Erfüllung weiterer Auflagen, u.a. einen detaillierten Bericht und eine ausführliche Dokumentation der vielfältigen Aktivitäten nach der Reise.

Die ersten 14 Widukinder fliegen von Düsseldorf am 7.April für vierzehn Tage nach Amerika. Zunächst wird sich die Gruppe zwei Tage in Chicago aufhalten. Dieser Programmpunkt wird vom Sister City Committee Quincy generös finanziert. Danach geht es in einer vierstündigen Zugfahrt gen Süden – Quincy liegt direkt am Mississippi zwischen Chicago und St. Louis.

Vor Ort werden die Schüler/Innen am Unterricht der QND teilnehmen, andere Schulen vor Ort besichtigen, einen offiziellen Empfang beim Council und dem Bürgermeister erhalten sowie im Anschluss ein „council meeting“ live erleben und auf diese Weise hautnah Eindrücke in direkter Demokratie gewinnen. Weiterhin sind Fahrten nach Springfield ins Lincoln Museum, nach Hannibal, dem Geburtsort Mark Twains und nach St. Louis geplant.

Die vierzehn Schüler/Innen des WGE und Frau Gater-Smith sind hoch motiviert und freuen sich, Botschafter ihrer Schule, ihrer Familien und ihres Landes sein zu dürfen.

Die Teilnehmer/Innen des 1. Quincy-Austausches  (10. Klasse)

Jana Bökenschmid, Randi Janice Englschalk, Joshua Hansen, Jan Hendrik Illies, Jonathan Markus Niederhaus, Lennart Niermann, Roman Prystawik, Lisa Julia Pullar, Marie Caroline Ruwe, Sören Scheppke, Malte Schnittke, Alissia Schwarz, Katharina Steinböhmer, Awa Gereon Wellmann

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