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Hier finden Sie die Abschnitte:
6.1 Studien- und Berufsorientierung am Widukind-Gymnasium6.2 Arbeitsfeld „Psychosoziale Beratung“ | ||
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Die Studien- und Berufsorientierung am Widukind-Gymnasium findet statt als eine Abfolge von aneinander anschließenden und aufeinander aufbauenden Informations- und Beratungsbausteinen. Die Teilnahme ist teils verpflichtend, teils freiwillig. Während z.B. das Betriebspraktikum der 10. Klassen eine obligatorische Veranstaltung darstellt, werden andere Angebote auf die Bedürfnisse und Nachfragen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Dies ist bedeutsam, denn die beruflichen und ausbildungsbezogenen Informationsbedürfnisse ändern sich ebenso schnell wie die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt erscheint die Berufswahl als ein komplexer biographischer Prozess, in dem individuelle Faktoren wie Lebensplanung ebenso eine Rolle spielen wie das soziale Umfeld und strukturelle Situationen des Arbeitsmarktes und des Ausbildungssektors. Die Schule kann vor allem informieren, beraten und Hilfestellung geben zur Neigungs- und Interessenfindung. Die Angebote im Einzelnen: 9. Jahrgangsstufe: Bewerbungsverfahren Im Fach Deutsch werden aktuelle Modalitäten des Verfahrens der schriftlichen Stellenbewerbung eingeübt. Dieser Baustein ist u.a. nützlich für das nachfolgende Betriebspraktikum in Klasse 10, denn in zunehmendem Maße verlangen Betriebe eine formgerechte Bewerbung bei Aufnahme in ein Praktikum. 10. Jahrgangsstufe: Betriebspraktikum Das 14-tägige Betriebspraktikum dient dem unmittelbaren Kennenlernen der Berufs- und Arbeitswelt. Dazu gehören die selbstständige Stellenbeschaffung sowie die praktische Mitarbeit im Betrieb. Das Praktikum soll weniger der direkten Berufswahlvorbereitung dienen, dafür aber Hilfe zur Berufswahl sein, allerdings nur im Umfang einer Berufsfeldorientierung. Auch die Verbesserung der Einschätzung der Eignung und positive Impulse für das schulische Weiterlernen können erreicht werden. Vorbereitung und Nachbereitung des Praktikums finden im Politikunterricht statt. Bei Bedarf werden Besuche im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Herford einbezogen. Alle Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Erfahrungen in einem Praktikumsbericht. 11. Jahrgangsstufe: Sozialpraktikum Das dreiwöchige Sozialpraktikum verfolgt primär andere Ziele als das Betriebspraktikum. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen allerdings, dass das Sozialpraktikum zur Berufsfelderkundung im sozialen Bereich verstärkt genutzt wird (Sozialarbeit, erzieherische u. pflegerische Berufe, Sonderpädagogik u.a.).
12. und 13. Jahrgangsstufe: Veranstaltungen der Agentur für Arbeit, der Universität Bielefeld, Kontakte zu Unternehmen der Region u.a. Die sog. allgemeinen Berufsberatungen sind verbindlich für die gesamte Jahrgangsstufe 12. Inhaltlich geht es um Grundsatzfragen von Studium und/oder Beruf.
Die folgenden Veranstaltungen der Arbeitsagentur orientieren sich an der Interessenlage der Schülerinnen und Schüler:
In Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld werden folgende Veranstaltungen angeboten:
Info-Veranstaltungen – Betriebe aus der Region bieten Ausbildungsplätze an: Immer häufiger wenden sich Betriebe direkt an die Schulen um über persönliche Kontakte Bewerber für Ausbildungsplätze anzusprechen. Interessierten Schülerinnen und Schülern wird - zumeist in einer 7. Stunde - die Möglichkeit gegeben, auf direktem Wege Unternehmen und ihre Anforderungsprofile kennen zu lernen. Eignungstests - Berufswahl: Seit einigen Jahren bietet das WGE Möglichkeiten zur beruflichen Neigungs- und Interessenfindung über Selbsterkundungstests an unter Mitarbeit des sog. Geva- Instituts. Dieses Unternehmen arbeitet kommerziell, liefert aber ausführliche individuelle Auswertungsdaten zu Berufsinteressen, Begabungen, Qualifikationen und konkrete Berufsvorschläge. Berufsinformationen des Rotary - Clubs: Einmal jährlich bieten Rotary- und Lions-Club Vortragsreihen zur Berufserkundung an. Mitglieder dieser Vereinigungen bestreiten Vorträge aus Sicht ihrer persönlichen beruflichen Praxis und Erfahrung. Berufskundliche Materialien: Die Schule veröffentlicht am Berufsinformationsbrett aktuelles Informationsmaterial „rund" um die Themen Studium und berufliche Ausbildung. Bei den Beratungslehrerinnen und -lehrern liegt weiterhin umfangreiches Schriftmaterial aus. Hinzuweisen ist insbesondere auf das zweimonatlich erscheinende Berufswahlmagazin „ab", herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit.
KURS (Kooperation von Unternehmen der Region mit Schulen): Dem Widukind-Gymnasium liegt z.Z. ein Angebot vor, mit der Firma Heckewerth zusammenzuarbeiten. Nach ersten Gesprächen wurden gemeinsame Aktivitäten ins Auge gefasst.
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Das bestehende Beratungskonzept unserer Schule umfasst folgende Bereiche:
1. Schullaufbahn- und Weiterbildungsberatung
o Bildungsinformation – Informationsveranstaltungen o Anwendung diagnostischer Verfahren o Individuelle Schullaufbahnberatung bei Lern- und Leistungsproblemen
2. Vorbeugende und fördernde Maßnahmen
° Selbstbehauptungstraining für Mädchen - ein Schnupperkurs für Mädchen der 6. Jahrgangsstufe Eine Integration eines solchen Angebots in das Schulleben macht erfahrungs- gemäß eine Teilnahme eher möglich.
° Konzentration und Entspannung - eine AG für die Erprobungsstufe. Schwerpunkte der AG sind Entspannungsübungen zum Stressabbau sowie das Training der Konzentrationsfähigkeit
° Training zur Verbesserung der mündlichen Mitarbeit - eine AG für die 7. Jahrgangsstufe. Ein Verhaltenstraining zum Abbau von Ängsten und Übungen zur Selbstbehauptung und Interaktionsfähigkeit bilden die Schwerpunkte dieser AG.
° Soziales Lernen - eine Trainingseinheit während des Landschulheimaufenthaltes auf Wangerooge in der 7. Jahrgangsstufe Es werden Unterrichtseinheiten zu den Themen Selbstwertgefühl, Umgang mit Gefühlen, Freundschaft, Cliquen und Außenseiter durchgeführt.
° Suchtpräventionstage für die 8. Jahrgangsstufe in Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle Herford Spiele und Übungen zur Ich-Stärkung stehen im Zentrum dieses Projekts, das eingebunden ist in eine Unterrichtsreihe des Religionsunterrichts
3. Einzelfallhilfe ° Einzelfallberatung von Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern ° Beratung von Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern bei aktuellen Problemen (Außenseiterprobleme, Mobbing, Konflikte mit Eltern u.a.) ° Konfliktmoderation ° Klassenmoderation ° Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Psychologischen Praxen und Einrichtungen durch Vermittlung von Kontakten, Absprachen und Maßnahmen
b) Vorschläge für zukünftige Perspektiven:
Orientierungsstunde Erhalt der vorhandenen Orientierungsstunden und konzeptionelle Weiterentwicklung in der Sekundarstufe I.
Unterrichtseinheit ‚Soziales Lernen‘ auf Wangerooge Überarbeitung und Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit ‚Soziales Lernen‘ auf der Basis der Erfahrungen der vorangegangenen Jahre.
Schülersprechtag Auswertung der Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen mit dem ersten Schülersprechtag; Erarbeitung eines verbesserten Modells.
Pädagogische Themenabende Organisation eines pädagogischen Themenabends in jedem Schuljahr, an dem sich Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer über einen pädagogischen Brennpunkt austauschen, möglichst auf der Basis eines Expertenreferats. |
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