Oberstufe 2006 |
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Die gymnasiale Oberstufe setzt die Bildungs- und Erziehungsarbeit der
Sekundarstufe I fort. Sie beginnt in der 11 und nimmt auch Schülerinnen und
Schüler anderer Schulformen auf. Sie vermittelt im Laufe der
Jahrgangsstufen 11-13 die Studierfähigkeit und führt zur allgemeinen
Hochschulreife. Diese ermöglicht die Aufnahme eines Studiums oder den Weg in
eine berufliche Ausbildung. Erziehung und Unterricht in der Sekundarstufe II sollen
LaufbahnberatungAm Widukind-Gymnasium übernehmen zwei Beratungslehrer(innen) pro Jahrgang zusammen mit der Oberstufenleiterin in erweitertem Umfang die Rolle der Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen. Sie informieren und beraten die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern auf Informationsveranstaltungen und in persönlichen Gesprächen bei der Planung der individuellen Schullaufbahn. Sie begleiten die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl der Leistungskurse und weiterer Abiturfächer. Fächerangebot und SchwerpunktbildungDas Widukind-Gymnasium bietet wegen der Größe der Oberstufe vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung. Schülerinnen und Schüler mit sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder gesellschaftswissenschaftlichen Interessen können im Rahmen der durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorgegebenen Wahlmöglichkeiten entsprechend ihrer Neigungen aus einem reichhaltigen Angebot wählen. An unserer Schule werden die folgenden Fächer angeboten:
Das Widukind-Gymnasium bietet die folgenden Leistungskurse an:
In Jahrgangsstufenversammlungen werden die Schülerinnen und Schüler detailliert über die Möglichkeiten der Kurskombination informiert. Sie erhalten auch Broschüren des Schulministeriums, in denen alle zentralen Informationen enthalten sind. Die Einrichtung kleiner Kurse, z. B. in Physik oder Französisch ist an eine Mindestteilnehmerzahl gebunden. Pädagogische KonferenzenIn jedem Halbjahr treffen sich die Lehrerinnen und Lehrer, die in einer Jahrgangsstufe unterrichten, zu einer „Pädagogischen Konferenz“, um in gegenseitigen Austausch festzustellen, welche Schülerinnen und Schüler besonderer Beratung oder Förderung bedürfen. So sollen mit angemessenen pädagogischen Mitteln negative Auswirkungen auf das Leistungsniveau einzelner Schülerinnen und Schüler vermieden werden. Gegebenenfalls wird auch geprüft, ob es sinnvolle Alternativen zur allgemeinen Hochschulreife ( z.B. Fachhochschulreife und/oder Berufsausbildung) gibt. Sozialpraktikum
Während der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung des Praktikums werden die Schülerinnen und Schüler von Betreuungslehrerinnen oder Betreuungslehrern begleitet. Ihre Erlebnisse verarbeiten die Praktikantinnen und Praktikanten durch die Führung eines Praktikumtagebuches sowie die Erarbeitung eines Praktikumberichtes. Das Praktikum wurde mehrfach evaluiert. Bei den Schülerinnen und Schülern zeigte sich deutlich ein Zuwachs an sozialer und praktischer Kompetenz. Auch die Eltern der beteiligten Schülerinnen und Schüler empfanden das Praktikum als Bereicherung der erzieherischen Arbeit unserer Schule. Facharbeiten in der 12In der Jahrgangsstufe 12 schreiben die Schülerinnen und Schüler in einem Kurs ihrer Wahl eine Facharbeit, die eine Klausur in der 12.2 ersetzt. Sie werden im Fach Deutsch während eines Projekttages auf diese Facharbeit vorbereitet. Jedem Schüler/jeder Schülerin wird eine Mappe ausgehändigt, die umfangreiche Informationen über die Gestaltung und Bewertung einer Facharbeit enthält. Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Themenfindung, der Literatursuche und während der Schreibphase von ihren Fachlehrerinnen und Fachlehrern betreut. Lehrer des Widukind-Gymnasiums bieten interessierten Schülerinnen und Schülern auch eine Führung durch die Universitätsbibliothek in Bielefeld an. Die Studienfahrten in der Jahrgangsstufe 13 dienen der Vertiefung, Veranschaulichung und Erweiterung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse. Sie sind Bestandteil des Unterrichts und werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Sie dauern 8-10 Tage. Die Teilnahme ist verbindlich. Die Studienfahrten dienen dem fachlichen und dem überfachlichen Lernen in gleicher Weise. Sie werden von den Fachlehrern/Fachlehrerinnen und ihren Kursen geplant. Das gemeinsame Planen der Studienfahrt fördert das Kursklima und die Bereitschaft zur Verständigung und Kooperation. Die fremdsprachlichen Kurse fahren in der Regel nach England, Frankreich und Spanien. Die anderen Kurse wählen Ziele in der Bundesrepublik oder im benachbarten Ausland. In den letzten Jahren wurden Studienfahrten nach Freiburg, Rügen, Rom und Krakau durchgeführt. Durch die Fahrten in unsere Nachbarländer werden die Schülerinnen und Schüler auf ein Leben in einem zusammenwachsenden Europa vorbereitet, ihr Verständnis für andere Kulturen wird gefördert und ihre Sprachkenntnisse erweitert. |
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