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Die Lehrerinnen und Lehrer des Widukind-Gymnasiums nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil, um ihre Kompetenzen im Bereich der Erziehung und des Unterrichts zu erweitern. Die Schulleiterin befürwortet die Teilnahme einzelner Lehrerinnen und Lehrer, wenn die in der Fortbildungsmaßnahme vermittelten Kompetenzen der Umsetzung des Schulprogramms dienen und kein Unterricht ausfällt bzw. Unterricht sinnvoll vertreten werden kann. In den vergangenen Jahren haben fast alle Lehrerinnen und Lehrer an Fortbildungen zum Einsatz von neuen Technologien im Unterricht teilgenommen. Hier ist der Fortbildungsbedarf gegenwärtig weitestgehend gesättigt. Im Kreis Herford gab es in den letzten Jahren im Rahmen des Projektes „Schule &Co“ zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen. Viele Lehrerinnen und Lehrer haben an Fortbildungen zum Methodentraining, zur Teamentwicklung und zum Einsatz von Gruppenarbeit teilgenommen. Eine kleinere Gruppe hat ihre Fähigkeiten im Bereich des Schulmanagements erweitert. Vier Kolleginnen und Kollegen haben sich als Evaluationsberater ausbilden lassen. Auch die Schulleiterin hat regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen. Auch in Zukunft wird die Schulleitung neu eingestellten Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit anbieten, an den Fortbildungen des Kreises Herford teilzunehmen, damit sie qualifiziert in den Klassenteams im Bereich des Methodentrainings u.a. mitarbeiten können. Regelmäßig finden auch nachmittags schulinterne Fortbildungsveranstaltungen von Klassenteams zur Umsetzung und Pflege der vermittelten Methoden statt. Die Kolleginnen und Kollegen werden durch einen Moderator der Bezirksregierung, der auch Kollege unserer Schule ist, regelmäßig beraten und in ihrer Arbeit begleitet. Das regionale Bildungsbüro im Kreis Herford bietet darüber hinaus Fortbildungen zu allgemeinen Fragen der Bildung und Erziehung an, die von unseren Kolleginnen und Kollegen besucht werden. So nahmen einige Kolleginnen an einer Fortbildung zu Gefahren im Internet teil. Die dort erworbenen Kompetenzen fließen in die Elternarbeit ein. Im Bereich der fachlichen Fortbildung durch die Bezirksregierung nehmen Kolleginnen und Kollegen zur Zeit an Fortbildungen zur Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts (Sinus-Transfer) und der Erweiterung des selbständigen Lernens in der gymnasialen Oberstufe teil. Ein weiterer Schwerpunkt sind Fortbildungsmaßnahmen zur Umsetzung der Kernlehrpläne und zur Einführung des Zentralabiturs. Regelmäßig möchten mehr Kolleginnen und Kollegen an diesen fachlichen Fortbildungsmaßnahmen der Bezirksregierung teilnehmen als Plätze vorhanden sind. Deshalb wäre eine Ausweitung der fachlichen Fortbildung durch die Fachdezernenten der Bezirksregierung wünschenswert. Kolleginnen und Kollegen aus den gesellschaftswissenschaftlichen Fachkonferenzen (Erdkunde, Geschichte, Politik) haben im letzten Schuljahr an Fortbildungsveranstaltungen zur Umsetzung der ökonomischen Bildung in den genannten Unterrichtsfächern teilgenommen. Moderatoren der Bezirksregierung haben auch in unserer Schule eine Veranstaltung durchgeführt. Ein entsprechendes fachlich überzeugendes zusätzliches Angebot durch die Moderatoren könnte hilfreich sein, das eigene schulinterne Curriculum zu überarbeiten. Im vergangenen Schuljahr haben einige Lehrerinnen und Lehrer an der von der Hertie-Stiftung finanzierten und begleiteten Fortbildung zu „Jugend debattiert“ teilgenommen. Die Schulung der beteiligten Klassen im Bereich des Debattierens und die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler im Wettbewerb in Bielefeld haben die beteiligten Fachkonferenzen motiviert, auch weiterhin am Wettbewerb teilzunehmen und Kolleginnen und Kollegen für die Fortbildung vorzuschlagen. Im Herbst 2004 hat der Fortbildungskoordinator im Auftrag der Schulleitung eine Befragung des Lehrerkollegiums durchgeführt, um den Fortbildungsbedarf zu ermitteln. Ziel dieser Befragung war die systematische Erhebung des Fortbildungsbedarfs. Es sollte festgestellt werden, ob das vorhandene Angebot durch staatliche und private Träger ausreicht oder ob gezielt schulinterne Veranstaltungen zu einzelnen Themenbereichen durchgeführt werden sollten. Durch die Evaluation des Bedarfs sollte auch ermittelt werden, für welche Veranstaltungen das zugewiesene Budget vorrangig verwendet werden soll. Die Ergebnisse der Befragung wurden dem Lehrerkollegium im Januar 2005 vorgestellt. Das primäre Interesse der Lehrerinnen und Lehrer am Widukind-Gymnasium gilt der fachlichen Fortbildung. Ungefähr 80% der befragten Lehrerinnen und Lehrer wünschen Unterstützung bei der Umsetzung von Vorgaben zu zentralen Prüfungen und neuen curricularen Herausforderungen (z.B. Englisch als fortgesetzte Fremdsprache in 5, zweite Fremdsprache in Klasse 6, Erstellung von Klausuren, Kernlehrpläne u.a.). Ein deutlich geringerer Teil (ca. 20 %) wünscht weitere Fortbildungen zum Methodentraining. Ein ähnlich großer Anteil möchte in Fortbildungen zum „Arbeitsplatz Schule“ Techniken zur Bewältigung des Schulalltags vermittelt bekommen. Die Lehrerkonferenz fasste den Beschluss, dass das Fortbildungsbudget vorrangig für die drei oben genannten Themenfelder verwendet werden solle.
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