Das WGE im Modellversuch SINUS Transfer
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Ziel dieses bundesweiten vom Landesinstitut für Schule in Soest geleiteten Modellversuches ist die Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts. Für die Mitarbeit in sechs verschiedenen Projekten wurden in NRW 170 Schulen ausgewählt, um Konzepte für einen zeitgemäßen Unterricht in Mathematik und dem neuen Fach Naturwissenschaften zu entwickeln und zu erproben. Das WGE beteiligt sich an dem Projekt .Entwicklung eines alternativen Grundkurskonzeptes in Mathematik.. Dabei soll der Grundkurs eine eigene Konzeption verfolgen und nicht als reduzierter Leistungskurs verstanden werden. Organisatorisch arbeiten jeweils 10 Schulen in einem .Set. zusammen, betreut von einem Setkoordinator. Für das nördliche Nordrhein-Westfalen übernimmt Herr Mühlenfeld diese Aufgabe. Auf der einen Seite sollen Lehrerinnen und Lehrer der Setschulen eventuell schon vorhandene Bausteine zu nachhaltigen Formen des Lehrens und Lernens in die Arbeit des Sets einbringen, um diese weiterzuentwickeln, zu erproben und letzten Endes in ein alternatives Grundkurskonzept einfließen zu lassen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, u.a. mit niederländischen Partnern, Hochschulen des Landes oder auch Didaktikern von Hochschulen anderer Bundesländer in diesem Themenbereich zu kooperieren sowie in Workshops mit Experten zu spezifischen inhaltlichen und methodischen Themen zusammenzuarbeiten. Anknüpfend an die neuen Kernlehrpläne für die Sekundarstufe I sollen in diesem Konzept nicht nur die Inhalte überarbeitet werden, sondern auch die prozessbezogenen Kompetenzen (z.B. das Argumentieren und Problemlösen) der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Zusammenfassend gesagt, ist eine wesentliche Zielperspektive des Grundkurskonzeptes eine für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II bedeutsame mathematische Grundbildung, unabhängig davon, ob sie zukünftig in einen mathematiknahen oder mathematikfernen Beruf eintreten. |

