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 Euregio: Soldatenfriedhof und Maastricht

Der Soldatenfriedhof


 Schon sehr früh am Morgen mussten wir an diesem Tag aufstehen. Wir waren alle noch sehr müde von der letzten Nacht. Nach dem sehr leckeren Frühstück, das jeden Tag immer aus dem gleichen leckeren Brot und Aufschnitt bestand, fuhren wir dann los. Als erstes stand ein Besuch des Soldatenfriedhofes auf dem Plan. Wir sind von unserer Jugendherberge circa 30 Minuten gefahren. Der Friedhof wird von einem großen Tor abgeriegelt. Der Garten dieses Friedhofes ist sehr ordentlich angelegt. Wir sind dann über eine Straße zu einem Platz hochgefahren. Dieser Platz erinnert sehr an den Platz in New York. Dieser ist in weiß gehalten und in der Mitte ist ein Wasserbecken mit einem großen Turm der 30 Meter groß ist. An den Wänden stehen die Namen der verstorbenen Soldaten und dessen Geburts- und Todesdatum.
Wir haben festgestellt, dass die Soldaten im Schnitt mit 22 Jahren gestorben sind. Im Vergleich zu dem Vietnam-Krieg ein sehr hohes Alter, denn im Vietnam-Krieg sind die Soldaten schon mit 18 Jahren im Durchschnitt gefallen. Nach einer Zeit die wir gewartet haben kam endlich unsere Friedhofsführung. Diese Führung brachte uns dann zu einer großen strategischen Karte Europas in der die Einmarschwege der Alliierten und die Stellungen und Marschwege der nationalsozialistischen Armee. Durch diese circa vier mal zwei metergroße Karte musste man erst einmal Durchblicken. Denn zu aller Verwirrung war sie gespickt mit sehr vielen Pfeilen der gerade benannten Marschwege. Nachdem uns der Führer 20 Minuten über diese Karte informiert hatte sind wir dann weiter gegangen zu dem Großen Turm und dem Wasserbecken.

 
Neben diesem Wasserbecken steht eine Statue. Zu dieser Statue sind drei wichtige Dinge zusagen. Einmal sieht man eine Frau, die alleine und verlassen dort steht, das soll an eine Witwe erinnern die im Krieg ihren Mann verloren hatte. Die zweite Sache ist die Taube, die die Frau aus ihrer Hand fliegen lässt. Diese Taube soll eine Friedenstaube darstellen. Denn man darf nicht vergessen, dass der Friede das wichtigste in der Welt ist. Und als letztes sieht man einen Baumstumpf. Der steht für die Zerstörung durch Bomben und soll symbolisieren, dass nach der Zerstörung eines Landes alles wieder nachwachsen soll, denn dieser Baumstumpf tut es auch. Nun sind wir an dem Turm vorbei ein paar Treppen gestiegen und dort sollten wir den Friedhof dann alleine erkunden. Das erste was man sah, war eine riesige Menge an Todeskreuzen. Was sehr bedrückend war. Diese Kreuze waren alle fein säuberlich in einem Muster aufgestellt.
 Man sah weiße Kreuze soweit das Auge reichte. Auf den Kreuzen sah man noch einmal das Geburts- und Todesdatum und den Namen des Gefallenden, sowie an seiner Dienstnummer ob er freiwillig oder gezwungen wurde in den Krieg zu gehen. Was erschreckend war, dass doch die meisten Amerikaner in den Krieg gedrängt wurden. Vereinzelt konnte man auch auf den Kreuzen Judensterne sehen. Dies waren die Opfer des Holocausts, die in den Niederlanden oder in Grenzregionen umgekommen sind.
 

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Ganz am Ende dieses Friedhofes steht wieder ein 10 Meter hoher Turm, auf dem die amerikanische Flagge auf Halbmast hing. Nach dieser Tour verließen wir den Soldatenfriedhof und fuhren mit dem Bus nach Maastricht.

und Maastricht

Als wir in Maastricht ausgestiegen sind war es schon sehr warm und die Sonne schien ohne jegliche Bewölkung. Maastricht ist eine sehr schöne Stadt. Denn bei diesem Sonnenschein konnte man sich ohne Probleme in irgendein Straßencafe setzten. Doch vorher haben wir einen Stadtrundgang durch diese wunderschöne Stadt gemacht.    

I

 

  In den Gassen von Maastricht konnte man sich aber dennoch sehr schnell verlaufen und wir sind über große Umwege ins Ziel gekommen. Wir sind unter anderem an einem Schloss aus dem Mittelalter und an der Stadtmauer vorbeigegangen. Die Stadtmauer ist sehr lang und in dieser alten, schon recht schiefen Wand sind Schussscharten eingelassen. Dies wurde früher als Verteidigung der Stadt benutzt. Als wir mit diesem Rundgang fertig wurden hatten wir genug freie Zeit um Maastricht selber zu erkunden und die halbe Stadt lehr zu kaufen. Nach circa 2 Stunden Freizeit hieß es wieder ab nach Hause. Wir sind dann in den Bus Gestiegen und wieder in unsere Jugendherberge gefahren.

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