Agenda 21 |
Global denken - lokal handeln |
Wir sind zwar noch keine Agenda - Schule, aber schon seit Jahren (mindestens 20!)
machen wir Projekte, die unter dieses "Etikett" fallen. Seit 2000 gehört das WGE
zu den "Umweltschulen Europas" mit den Projekten
Letztlich hervorgegangen ist diese Web - Seite aus einem Comenius - Projekt
"Das Meer und seine Einflüsse", bei dem wir uns auf das Schwerpunkt
"Meeresbiologie /Klima" festgelegt haben. Die aus diesem Projekt
weiterentwickelten Ergebnisse finden Sie auf der Navigationsleiste und unter "Überblick" |
Worum geht es? |
Das wir vielleicht am deutlichsten, wenn man sich die Zerstörungsbilanz
eines einzigen Tages ansieht:
Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Die sozialen, politischen,
ökologischen und ökonomischen Folgen sind täglich in immer wieder neuen
Beispielen in den Nachrichten zu verfolgen. |
Eine Welt |
|
|
Die ökologischen Probleme sind aber immer auch untrennbar mit
den sozialen verbunden. Die Entwicklungsländer haben daher mit Recht darauf hingewiesen, dass ca. 20 %
der Weltbevölkerung etwa 80 % aller Ressourcen verbrauchen. Außerdem haben wir es genauso gemacht: Auch wir in Mitteleuropa haben unsere Wälder abgeholzt; die Städtenamen mit der Endung -hagen (Stadthagen, Steinhagen) weisen noch heute darauf hin. Wir hatten einfach nur Glück, dass unsere Böden und unser Klima das mitgemacht haben. Auch wir haben im 19. Jahrhundert rücksichtslos industrialisiert, nur waren wir damals noch die ersten und nicht ganz so viele. |
|
| Um aus diesem Dilemma der ungeheuren Komplexität und den daraus
resultierenden gegenseitigen Schuldzuweisungen herauszukommen haben sich alle
Staaten 1992 zu einer gemeinsamen Konferenz in Rio getroffen, um genau diese
Probleme und Vernetzungen auf die Tagesordnung zu setzen: Daher der Name Agenda 21, "Das zu Behandelnde/Die Tagesordnung" für das 21. Jahrhundert. Man sieht, es ist ein sehr anspruchsvolles und schier aussichtsloses Unterfangen, und um es einigermaßen handhabbar und verhandelbar zu machen, hat man sich auf vier große Teilbereiche geeinigt:
|
Sustainable Development |
| Sei Rio geht das Schlagwort "Sustainability" durch die Medien. Es
hat eine gute deutsche Übersetzung mit einem Begriff aus der Forstwirtschaft:
"Nachhaltigkeit". Damit ist gemeint, dass man nur so viel Holz
einschlagen kann, wie auch wieder in einer Generation nachwachsen kann. Oder
eben nur das ausgeben kann, was man in der Kasse hat. Oder dass wir diese Erde
nur von unseren Kindern geborgt haben. Wie auch immer, wie beim Kindergeburtstag geht es um die Verteilung der leckeren Torte, und jeder hätte gerne ein Stückchen mehr. Manche wollen noch mehr wie z.B. die Vereinigten Staaten: Obwohl sie mit ca. 4% der Weltbevölkerung gut 25 % der Energie verbrauchen haben sie lapidar die Unterzeichnung des Kyoto - Protokolls (eine Folgekonferenz von Rio) mit der Begründung abgelehnt, es schade der amerikanischen Wirtschaft und widerspreche dem "American Way of Life". Trotzdem ist im November 2001 im marokkanischen Marakesch eine Einigung über die Reduzierung des CO2 - Ausstoßes zustande gekommen. Ein Kompromiss zwar, aber ein Anfang war gemacht - leider sind die USA dann doch wieder ausgestiegen. Daran hat sich bis 2006 auch nichts geändert |
|
Überblick und Querverbindungen für unsere Themenschwerpunkte |
zurück
|
|
|



